Zurück zu mir.
Ich hatte vieles, was im Außen als erfüllt und erfolgreich gilt – einen guten Job, eine wundervolle Tochter, ein schönes Zuhause, tolle Reisen…
Und doch war da über viele Jahre eine leise Sehnsucht in mir. Eine Ahnung, dass etwas Wesentliches fehlte, auch wenn ich es lange nicht benennen konnte.
Diese Sehnsucht führte mich durch Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, lange Zeiten der Meditation, Stille und des Rückzugs.
Einige Jahre später, mitten in diesem inneren Suchen, erhielt ich eine Krebsdiagnose, die mir den Boden unter den Füßen wegzog. Mit ihr kamen Angst, Ohnmacht, Schmerz und auch Widerstand. Ich wollte, dass es anders ist.
Irgendwann hörte ich auf zu kämpfen. Ich ließ den Widerstand los. In dieser Hingabe, in dieser vollkommenen Akzeptanz dessen, geschah etwas Unerwartetes. Es öffnete sich etwas in mir – still, weit und ruhig.
Mitten im Loslassen, in Angst, Ohnmacht und Schmerz, habe ich etwas wieder gefunden. Etwas Unzerstörbares.
Im Außen hatte sich nichts verändert, die Krankheit war noch immer da. Und doch hatte sich alles verändert.
Diese innere Quelle trägt mich bis heute – auch im ganz normalen, manchmal turbulenten Alltag.
Es ist ein Frieden, der nicht gemacht ist. Eine Freude, die keinen Grund braucht. Ein Sein, das trägt – auch dann, wenn es im Leben ungemütlich wird.
Diese Erfahrung wurde zu einem Wendepunkt. Sie ließ mich erkennen, dass innerer Frieden und Freude nicht von äußeren Lebensumständen abhängen.
Als Mentorin für bewusste Lebensgestaltung begleite ich seit 2021 Menschen in ein Leben, das wirklich zu ihnen passt. Echt, frei und selbstbestimmt.